26.3.: Dritte Wahl, Dukes of the Mist uvm in PB

Flyer

Kaffee-Flashmob Uni Bielefeld

Was ich mir schon immer ausgemalt habe, wird nun von andere Seite wahr gemacht:

Die Kaffeemaschiene am Rektorat in A3.
Leckere Kaffeespezialitäten für 0,25€.

Komischerweise viel günstiger als überall sonst in der Uni.
Nach Ende der Arbeitszeiten im Rektorat ist die Kaffeemaschiene auch nicht mehr zugänglich. Sie ist aber öffentlich für alle.”

Ein Freund von mir hat deshalb folgende Aktion ins Leben gerufen:

Termin:

Mittwoch den 13.1.2010
Nach dem Mittagessen, also um 13 Uhr!

Da die Maschiene selten über Wechselgeld verfügt, sollte man 25 Cent möglichst passend dabei haben.
Es wäre super, wenn möglichst viele, mit möglichst viel Anhang, an der Aktion teilnähmen!

Bella Ciao, Borchener Str. 12 – Infoladen Auszugsparty

Liebe Genoss_innen,

nach genau 20 Jahren “Lieben.Lachen.Kämpfen” schließt der BDP Infoladen Paderborn seine Tür. 20 Jahre Borchener Str.12, 20 Jahre emotionale Höhen und Tiefen, 20 Jahre Ärger und Spaß. Diese Zeiten sind vorbei und kehren nie wieder zurück.

Dennoch geht es in Paderborn weiter. Ein Paderborn ohne den Infoladen gibt es und wird es auch in Zukunf nicht geben. Wir ziehen um – gleich eine Straße weiter. Die zurzeit problematische finanzielle Situation hat uns gezwungen, in kleinere, günstigere aber interessante Räumlichkeiten umzuziehen.

Mit dieser Nachricht möchten wir, die Tierrechtsinitiative Paderborn, die Bürengruppe, die Rabatz Gruppe, die Antifa Paderborn, die Vokü Gruppe und das gesamte Infoladenumfeld euch zu unserer letzten großen Infoladen Party am Samstag, dem 19.12.09 ab 21 Uhr einladen. Unter der Überschrift “Bella Ciao, Borchener Str. 12 – Infoladen Auszugsparty” freuen wir uns jetzt schon auf einen Besuch eurerseits.

Musikalisch wird es an diesem Abend bunt – von Punk bis Hardcore, von Ska bis Reggae, von Hip Hop bis Electro – es ist also alles dabei.

Als einer der ältesten Infoläden Deutschlands nutzen wir die Gelegenheit mit euch gemeinsam, dem Infoladen Paderborn das letzte “Tschüss” zu sagen. Jede_r, der bisher noch nicht in diesem Infoladen gewesen ist, sollte ihn zumindes “gesehen” haben. Ein Besuch lohnt sich.

Bitte leitet diese E-Mail weiter.
Vielen Dank und bis Samstag

Das Infoladenplenum

PUSH N900 – Solderin’ Skaters Week 1


Spot the linse. :razz:

Pa-Pa-Padaboan, da hab ich mein Heaz verloan…

Also in meina Gebuatsstadt Padaboan redet man ja ganz toll:

Hier ist “Keese” ganz normal.
Das postvokalische “r” wird zum Schwa (in unbetonten Silben) oder zum A. Wie offen das A ist, ist wiederum regional unterschiedlich.
Das “r” zwischen Vokal und Konsonant wird üblicherweise überhaupt nicht gerollt , das klingt dann ein wenig wie
“Beag” statt “Berg”, “Kiache” statt “Kirche”, “Wuast” statt “Wurst”, “Head” statt “Herd”, “meaken” statt “merken”, usw.
Wenn ein R auf ein A folgt, wird daraus ein langes A; wenn es auf einen anderen Vokal folgt, wird daraus ein A und aus beiden zusammen ein Diphthong.

Ausnahme: Die folgende Silbe desselben Wortes beginnt mit R, sodaß zwei RR aufeinander folgen.
Beispiel: Farrat faan. :lol:

Hier sind ein paar Vokabellisten, wobei die Sprache in Bielefeld nicht ganz so schoen verschroben ist wie in Paderborn, aber nah dran.

http://www.guetersloherisch.de/18601.html

http://www.bielefelderisch.de/Die-Vokabeln-Node_13496.html

Paderborn hat z.B. noch so coole Woerter wie “Lungenbroetchen” fuer Zigaretten, man geht “auffe Strasse” und “umme Ecke”, und es gibt noch die Bezeichnung “ette” und “ecke” fuer das Maedchen/ den Jungen (sie da/er da). Poempel etc. benutzt man hier auch wirklich.

Wie heisst der Apfelrest bei euch? Hier hoert man “-kitschen” und “-huenkel”. :D

Was ich gerade noch fand:

Grammatikalische Besonderheiten:

Der westfälische Generalis (Verallgemeinerungsform):
“DIE MEISTEN gehen ALLE Kreuzgalopp!”

Der westfälische Progressiv (Verlaufsform) – gibbet auch im Ruhrgebiet:
“Ich war mich grad mit dem Mann am Kiosk am unterhalten.”

Der emphatische Progressiv (betonte Verlaufsform):
Dieser dient zur Bekräftigung der Aussage und lautet beispielsweise:
“Ich war mich grad mit dem Mann am Kiosk am unterhalten DRANNE.”

Westfälische Lauttransformationen:

Speziell im Bielefelder Stadtteil Jöllenbeck und in Paderborn haben sich interessante Abweichungen von der Hochsprache durchgesetzt.
So wird aus dem “J” das gutturale “G”. Der Jöllenbecker bezeichnet sich daher selbst als “Göllenbecker”.

Das geschriebene “G” hingegen wird bei den alteingesessenen Paderbornern/Jöllenbeckern als Mischung von “J” und stimmhaftem “CH” gesprochen
“Chustav, cheh in’n Chaaten unn chiess die chelben Cheorginen mitte chrüne Chiesskanne!”

Vokabeln:

Heißt es in der Hochsprache bei der Frage nach der örtlichen Abstammung noch

“Wo kommst Du her?”
wird dies im Westfälischen zu

“Wo kommst Du weg?”
und suggeriert damit dem aufmerksamen Zuhörer, dass der Fragende das “Wegkommen” tatsächlich entweder als Bewegung versteht oder ihm eine positive Grundstimmung zuerkennt (wer würde sich nicht darüber freuen, von irgendwo WEGzukommen?) Oder sogar Beides!

Onomatopöie (Lautmalerei):
Eine lautmalerische Umschreibung kennt wohl so ziemlich jeder Deutsche für “Nein!”. Dies wird mit “öh – öh” gebildet, wobei das einzelne “öh” in etwa wie ein französisches “ng” gesprochen wird.

Dazu passend gibt es eine Lautmalerei für “Ja!” dieses ist
“hö-öh-hö!” (Die in etwa französische Aussprache gilt auch hier)

Ebenfalls unter Lautmalerei einzuordnen, ist ein regional verwendeter Kraftausdruck, der “Kerl” heißt, allerdings (natürlich) ganz anders ausgesprochen als im Hochdeutschen, nämlich in etwa als
“KEEAHR!”.

Die Betonung beginnt dabei mit hoher Tonhöhe und fällt gegen Ende mit dem Übergang ins “a” immer weiter ab. Zur Bekräftigung des Kraftwortes bieten sich zwei Möglichkeiten, die gerne auch in Kombination verwendet werden dürfen: Man verlängert das “e” im Wort oder hängt mehrere KEEAHRs hintereinander, wobei wiederum der erste KEEAHR mit hoher Tonhöhe beginnt und dann alle weiteren KEEAHR immer tiefer gesprochen werden. Der Maximalwert hintereinander gesprochener KEEAHRs sollte 5 nicht überschreiten.
Ach so, vielleicht nicht ganz unwichtig: Das Wort kann alles bedeuten, von “Mann oh Mann” über “Oh Gott”, oder ganz profan “Sche…!”. Hauptsache die intendierte Bedeutung hat einen resignativen Charakter.

Ich als Filmstar: Kommando Kap Hoorn – Sturm


Spot the linse im neuen Musikvideo von Kommando Kap Hoorn als echte Unsympathin. :smile:

Im aktuellen PLASTIC BOMB #68 findet ihr ein Interview mit der Bremer Bands KOMMANDO KAP HOORN, einer der besten deutschen Punkbands zur Zeit. Sie lassen die Musik der 80ern mit Bands wie RAZZIA, ABWÄERTS oder CHAOS Z wieder ein kleines Stückchen aufleben. Sie gaben auf der PLATIC BOMB PARTY 2009 Ende Juni ihr erstes Konzert. Nun haben KOMMANDO KAP HOORN in Zusammenarbeit mit ihrem Label IMPACT RECORDs einen Video-Clip hergestellt, der sich sehen lassen kann.

Demo gegen Abschiebehaft in Büren am 29.08.09

Nöl macht n Flachköpper

Wer braucht Kino, wenn er solche Freunde hat? :grin:

YouTube – Nöl macht n Flachköpper.

Armer Nöl… ist jetzt genaeht und sieht aus wie Frankenstein.

CHAOSTAGE – We are Punks im AJZ Bielefeld

In dieser Perle der Filmgeschichte spiele ich als Poebel und Papp-Pflastersteine-Werferin mit, wie schon berichtet. Das ganze jetzt auch im Kino, schaut es euch an:

via Veranstaltungskalender für Bielefeld:

19.04 20:00, CHAOSTAGE – We are Punks!
Kino, AJZ Bielefeld, Heeper Str. 132

BRD 2008
R: Tarek Ehlail
D: numerous Punks and Skins + Stipe Erceg, Ralf Richter, Ben Becker, Helge Schneider u.a.

Weitere Informationen: http://www.ajz-kino.de/

365 + Gallery-Update

Ich habe die Gallery mit neuen Fotos gefuellt.
Der Anlass ist unter anderem das erfolgreiche Ende meines 365-er-Projekts letzten Monat. Yay! :)
Ich habe meinen Weg gefunden, und habe herausgefunden, dass ich doch sehr auf Portraits im klassischen Sinn stehe, weniger auf “Geschichten”, was ich am Anfang dachte.

Abschliessend bleibe ich bei meiner irgendwo unterwegs gefundenen Meinung: Es ist schwerer als man denkt. Es ist wirklich viel mehr, als nur jeden Tag ein Foto zu machen. Man muss sich jeden Tag der Welt stellen.