Konzert im Spasshaus

Als ich mich am Samstag morgens (um 12 ;) ) noch im Bettchen raekelte, klingelte das Telefon. Ralf von turbt war dran, und erzaehlte mir, dass sie am Abend einen Auftritt mit den “Flying Pissoirs” haetten. Das wusste ich natuerlich schon, denn der sollte in Snoopys legendaerem Spasshaus stattfinden.

SpasshausSpasshaus, Quelle ewiger Freude. Weil man am Eingang sein Gehirn abgeben muss sind alle hier gleich.

Als ich feststellte, dass man von Bielefeld nach Bottrop gar nicht lange braucht, war ich schon ueberzeugt.
Ich machte mich also am spaeten Nachmittag auf den Weg – durch den Sonnenuntergang.

Die Fahrt war belanglos, bis auf die Unmengen von Fussbalfans, die in Dortmund zustiegen und in Castrop-Rauxel wieder aus. Habe ich schon erwaehnt, wie ich Fussballassis hasse? Stolz auf den Verein, weil man selber nix macht auf das man Stolz sein koennte. Und dann immer wieder Nazisprueche. Und Flutschfinger heisst jetzt “Heimspiel” und ist Schwarz-Rot-Gold. Du isst Deutschland. Mir wird schlecht.

Aber ich schweife ab. Als die Assis alle in ihre Assisiedlungen zurueckgekehrt waren, waren wir auch schon bald in Oberhausen.

Auf dem Weg zum Schnellbus CE91 nach Bottrop traf ich schon mindestens vier Punkrocker.
Wir stellten uns vor und ich war sogar nicht die aelteste, obwohl ich ja schon vor 8 Jahren Spasshausgast war. :) Und ich habe mich gut gehalten, sagte man mir…
Dann kam der Bus und es stiegen immer weitere Punkrocker und Punkrockerinnen ein. Auf dem Fussweg zum Spasshaus kamen noch ein paar huebsche Nietenkaiser dazu. Das konnte ja nur gut werden!

Das lustige war, dass weder die Spasshaus-Gang noch die Paderborner Bands wussten dass ich komme. Sogar die Berliner waren da, wie schoen. Ich freute mich, snoopy, sose, Domi, milch, turbt, die Pissoirs und die Paderborner “Fans” wiederzusehen. Vielleicht freuten sich manche von ihnen auch. :)
Und lernte sogar neue Leute aus meiner unmittelbaren Umgebung kennen…kella zum Beispiel, und jemanden aus der Viktoriastrasse in Bielefeld.
Es waren knapp 200 zahlende Gaeste gekommen.

Dann folgte “der uebliche Konzertablauf”. Die Flying Pissoirs aus Paderborn als erstes. Und sie waren echt richtig super!

Sie spielten ein Lied.
Noki: Danke, Dortmund!
Grosses gebuhe.
Noki: Danke, Bochum – aeh… Bottrop!
Da kann man sich ja schon mal vertun, bei den ganzen Terminen, die wir haben…
…so sechs im Jahr.
Grosses gejohle.
Noki: Paderborn – Paderborn – Paderborn – Paderborn – Bottrop – Paderborn
Sie spielten ein Lied.
Noki: Danke, Dortmund!
- aeh… Bottrop!
Ich weiss doch, dass wir in Bottrop sind!

Und so weiter. Ich fand sie haben auf jeden Fall richtig gute Musik gemacht und werde sie mir jetzt anhoeren.
Man kann naemlich ihre kompletten CDs als “Bausatz” herunterladen. Sehr genial!

Dann kamen turbt aus Paderborn. Auch sie haben mir gestern sehr gefallen.
Ralf hatte wieder sein schickes R-A-L-F/RAF T-Shirt an.
Und Alti wie immer oben ohne. :)

Die letzte Band waren Versus aus Koeln. Streetpunk mit Dudelsack – krasse Mischung.
Hat mir auch super gefallen. Leider ging jetzt vor der Buehne ein leichtes Gepruegel los weil einige Menschen im Raum sich unbedingt gross und wild vorkommen wollten, und dabei ueberhaupt keinen Spass verstanden. Na ja, bin ich halt rausgegangen, mich unterhalten.

Draussen passierten dann auch schon spannende Dinge. Im Zelt sassen alle Leute am Rand und immer wenn jemand in die Mitte ging, riefen alle “ausziehen, ausziehen”. Das steigerte sich dann immer mehr, bis schliesslich ein Maedchen namens Kiki tatsaechlich anfing zu strippen. Die war so suess mit ihren Zuckerwatte-Rosa-Haaren. :)

Nach dem Konzert konnte ich gluecklicherweise mit den Pissoirs nach PB-Town zurueckfahren. Wobei noki, Adam und ich auf der Rueckbank sassen und die beiden sich zur Unterhaltung staendig stritten, ob man denn nur Scherben oder Feeling B zu hoeren habe.

Noki: Ey, du hast die Scherben ausgemacht. Mach die an, den Rauch-Haus-Song, wie frueher…
Adam: Es hat sich ausgescherbelt.

:)
Dann schliefen wir beide in Adams Armen ein.
Und schon waren wir zu Hause.
Danke nochmal an euch (Olli vor allem), dass ihr mich mitgenommen habt. :)
Heute bin ich zerschlagen aber gluecklich.

2 Responses to “Konzert im Spasshaus”


  1. 1 anna

    “Als die Assis alle in ihre Assisiedlungen zurueckgekehrt waren”

    *hust* danke für dieses “Kompliment”. Aber wir Castrop-Rauxeler bestehen auf unseren Bindestrich, und ne Assisiedlung ist das hier auch nicht wirklich. N paar Idioten gibt es überall.

  2. 2 linse

    Hehe, dann bekommt ihr Castrop-Rauxeler den Bindestrich natuerlich.
    Und dass das alles Assis sind, die da wohnen, glaube ich auch nicht.
    Die “Fans” im Zug waren definitiv welche. ;)

Leave a Reply