Ein grossartiges Konzert gabs mit den Casualties und den Briggs letzten Donnerstag im AJZ Bielefeld.

Die Bands reisen uebrigens mit sehr schicken Trolleys. Und sind nett. Der “Starkult” vor allem um die Casualties sollte einen nicht abschrecken, sie machen tatsaechlich super Musik. Beide Bands sind live noch mal um laengen besser als aus der Dose. Und man kann sich ganz normal mit ihnen unterhalten. Ich glaube sie freuen sich sogar, wenn man nicht-kreischend und nach Autogrammen und Fotos schreiend mit ihnen quatscht. ![]()
Es hat wirklich grossen Spass gemacht, wie man hier sieht (via facetheshow, da sind noch viel tollere Bilder).


Archive for July, 2007
Beim “Geschenke aus der Kueche”-Swap habe ich meinem Wichtelopfer vier Dinge bereitet:
Lemon curd
Lemon Curd ist ein klassischer englischer Brotaufstrich/Suessspeise und eine Herauforderung an die Kochenden. Dieses Rezept habe ich von Juliet aus England gelernt.
Hierzu nimmt man am besten gut geschrubbte, ungespritzte Bio-Zitronen.
Man nimmt vier Zitronen, reibt die Schale mit einer feinen Reibe ab und loest das Fruchtfleisch aus den Zitronen (Achtung: Kerne noch mal heraussuchen).
Dann presst man den restlichen Saft aus und gibt Saft, Fruchtfleisch und abgeriebene Schale zusammen in eine Schuessel.
Die Schuessel ist am besten eine Edelstahlschuessel, denn diese muss nun ueber dem Wasserdampf in einem anderen Topf erhitzt werden. Dabei darf die innere Schuessel nicht das Wasser beruehren, sonst gerinnt der Curd.
Ausserdem fuegt man 125 g gewuerfelte, weiche Butter hinzu, 300 g Zucker und eine Prise Salz.
In der Schuessel ueber dem Dampf muss man die Zutaten gut verruehren, bis sich Butter und Zucker aufgeloest haben und fluessig sind. Ruehrt man nun noch einige Minuten weiter, beginnt die Masse langsam dicker zu werden und bekommt eine seidige Konsistenz. Sie kann nun wie Marmelade in Glaeser abgefuellt werden und haelt sich darin einen Monat.
Essen kann man lemon curd ganz traditionell zum Englischen Tee auf scones, oder auch auf hellem Toast. Oder sogar einfach so.
Melt-in-your-mouth-chocolate-cake
Dieses himmlische Kuchenrezept habe ich auch in England gelernt und die Leser meines England-Reiseblogs werden es schon kennen. Man nimmt 200g dunkle gute Schokolade und 200g Butter und schmilzt diese in der Mikrowelle oder in einem Topf. Dazu fuegt man 250 g Zucker und ruehrt sie ein, bis der Zucker geloest ist. Danach laesst man die Masse etwas abkuehlen und gibt 5 Eier hinzu, wobei man nach jedem Ei gut umruehrt. Zum Schluss wird noch 1 gehaeufter Teeloeffel Mehl vorsichtig eingeruehrt.
Den Teig gibt man in eine Form und backt ihn bei 200 Grad 20 – 25 Minuten lang (er kann in der Mitte ruhig noch weich sein).
Der Kuchen schmeckt am besten, wenn man ihn direkt in Frischhaltefolie und in den Kuehlschrank packt, und ihn eine halbe Stunde vor dem Essen herausnimmt.
Sahnebonbonlikoer
Dieses Rezept ist total einfach, und doch sehr lecker. Man nimmt eine Flasche Korn, gibt sie in ein geeignetes Gefaess und fuegt eine Packung Sahnebonbons hinzu. Das ganze stellt man zwei Tage abgedeckt an einen warmen Ort. Dann haben sich die Bonbons aufgeloest und man kann den Likoer noch mit etwas Kaffesahne verfeinern, kuehl stellen und dann geniessen.
Holunderbluetensirup
Holunderbluetensirup mache ich seit der Grundschule fast jedes Jahr. Wenn die Blueten da sind (April/Mai), muss man 25-30 grosse Dolden pfluecken.
Dann schneidet man eine oder anderthalb Zitronen in Scheiben. In einem Kochtopf kocht man dann 1 kg Zucker und 1 l Wasser auf, bis sich der Zucker geloest hat, und der Sirup kurz aufgekocht hat. Diesen Sirup giesst man nun ueber die Blueten und die Zitronen und laesst das ganze ueber Nacht ziehen. Am naechsten Tag kann man den Sirup filtern und in frisch gespuelte Glasflaschen fuellen. Wenn man diese bis zum Rand voll macht (ohne Luftblase), haelt sich der Sirup mehrere Monate.
Nun zum mysterioesen Vorfall. Der mysterioese Vorfall ereignete sich bei der Post.
Das Paket kam beim Empfaenger aufgerissen und wieder zugeklebt an, und der Lemon Curd war weg. ![]()
Wenigstens hatte der Raeuber Geschmack.
Dieser Witz ist fuer Marcel:
Kommt ein Pferd in nen Blumenladen:
“Ham sie Margeriten?”





















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