… habe ich jetzt auch mal ausprobiert und gleich diese schoene Empfehlung bekommen:
Archive for January, 2008
Den Vortrag “The Arctic Cold War” von Bicyclemark besuchten wir eher “einfach mal so” und fanden dabei eine echte Perle. Schaut euch den Mittschnitt an, was da ueber die politischen Spielchen in der Arktis vorgetragen wurde ist sehr seltsam und gar nicht gut fuer unseren blauen Planeten. Und Mark hat jede Menge Schneid, und war auch abends bei der Party ein interessanter und lustiger Gespraechspartner.
Der Vortrag “Lieber Cyborg als Goettin” war schoen, wurde souveraen und witzig vorgetragen, und die Diskussionen machten ein bisschen wieder gut, was am Tag vorher schiefgelaufen war.
Dann Svenjas Vortrag, die Futterpause diesmal am guenstigen (und leckeren) Imbiss, zurueck zu den “Security Nightmares” mit einem lustigen Dinosauriertier und allerhand Grusel – the same procedure as every year. Die Abschlussveranstaltung war dann irgendwie schoen, weil der NOC-Punker so nett vorgetragen hat und uns hinterher noch mal gedrueckt hat.
Und natuerlich die Tim-Show.
Nach Abschluss des Abschlusses ging das noch mal Essen fuer den Bandwurm-Jungen holen und wir zeigten gott unser tolles Hostel-Zimmer.
Danach ab in die C-Base. Juchu!
Auf der Party waren Jan und Wolfram ver-lie-hie-hiept und wir alberten mit sv, Christiane, cyworg, Bicyclemark, Bre, Mitch, Nobody(?) und nem Haufen Leute die ich nicht kenne. Der Hit des abends war, als gott Bre fragte, warum er einen Nicknamen wie ein Kaese hat. Ob das noch einer von beiden weiss?
Zurueck ging es dann mit packet, und wir kamen genau passend zum Hostel-Fruehstueck, zu dem wir ihn gleich einluden, da wir viele Fruehstuecksmarken aufgrund vorigen Verpennens uebrig hatten.
Endlich waren wir mal puenktlich beim Fruehstueck!
Dann noch mal eben Sylvester auffen Dach vom CCCB und ab nach Hause.
Tag Nummero drei begann mit dem “Guerilla Knitting”-Vortrag, zu dem wir etwas verspaetet eintrafen. Ich klicke ja schon jahrelang in diversen Naeh-Foren und -Blogs herum, das sind die Gene meiner Schneider-Meisterinnen-Oma, und finde es deshalb sehr genial, dass die Maker, Craft-er und Hacker immer mehr zusammenwachsen. Fuer mich ist das alles Teil eines grossen Ganzen, selbermachen und sehen wie etwas funktioniert und mit viel Spass Dinge im “falschen” Kontext benutzen. Ob das nun mit Tastatur, Loetkolben, Naeh- oder Stricknadel ist.
Danach schaute ich den “Getting Things Done”-Vortrag zusammen mit posi und seinem Kumpanen. Der Vortragende wirkte leicht sediert und der Inhalt war mir auch nicht neu. Der Lifehack-Hype hat ja seinen Zenit auch schon etwas ueberschritten. Na ja, nett zu sehen wie es andere umsetzen, wenn es nur etwas lebendiger vorgetragen worden waere. Trotzdem fand ich die Frage aus dem Publikum, ob der Vortragende (mit seinem Lebens-Ordnungs-System) gluecklich sei, extrem unverschaemt. Und vor allem unpassend.
Ausserdem habe ich im Laufe des Tages yetzt kennengelernt und ihm meine Digicam gegeben. Der ist im real-life auch ‘n ganz lieben. ![]()
Zwischendurch gabs noch interessante Gespraeche mit sammelsurium und gott.
Dann waren wir im Escador essen, mit gott, mrk und jan, und es wurde das Roestzwiebel-Ausgleichsgeld aufs haerteste verhandelt!
Zum Abschluss gab es dann das monochrom-Steampunk-Puppentheater, sehr andersartige Sache. Die Charaktaere waren mit Liebe ausgearbeitet, mein Favorit war der Maschinist, der so blumig redete. Und natuerlich die Oi-Woks. Ein linsen-kompatibler Humor, mit lebendigem Strich gezeichnet und lustig vorgetragen. Schoen.
Sex 2.0 war dann ein Vortrag mit etwas Fremdschaem-Potential, wenig Inhalt und einem absurden Ende. Und dann das Hacker-Jeopardy war eigentlich wie immer. Nur, dass fefe mal nicht gewonnen hat.

So seh ich in verschlafen aus, Foto von hier.
Wir lernten zunaechst etwas bei der “Konzeptionellen Einführung in Erlang”. Nicht so “reine” funktionale “Lehre” wie mein geliebtes Haskell, aber wohl performancetechnisch annehmbarer. mahas “Linguistic Hacking”-Vortrag war dann leider zu voll.
Abends gingen wir chinesisch essen im “Good Friends” mit al+co, mrk, jan und diesem grossen Jungen der in Neuseeland Auslandssemester gemacht hat (schroed?). Ich habe die Entenfuesse von al probiert und bin noch immer von meinem Mut beeindruckt. Am besten fand ich aber Jans Gericht mit Gemuese und Ingwer. Insgesamt schmeckte das Essen “wenig europaeisiert-weichgespuelt”, was mein Gaumen sehr gut fand. Und wir hatten Blumentee und einige auch Rosenschnaps.
Nach dem Essen ging es dann weiter mit fx Vortrag ueber Barcodes, haette nie gedacht, dass das so spannend sein kann. Der dann folgende Portscanning-Vortrag war sogar auch interessant, eine feine Alternative zu nmaps mit-Kanonen-auf-Spatzen-Methode und einen Pluspunkt fuer den niedlichen Hasen. ![]()
Dann kam der Vortrag von Mr. I-make-things Bre Pattis, DIY survival, ein Riesenspass! Bre ist so un-nerdy, dass es richtig erfrischend ist. So ein aufgeweckter Junge. Nur die Zombies haben mir im Vortrag gefehlt, aber das hatte er ja sv und mir schon vorher verraten.
Dann kam der Rule 34 Contest, und wir setzten unsere privacy bars auf. Das ganze lief ungefaehr nach meinen Erwartungen ab, ich fand aber besonders bemerkenswert, das Deborah in der ersten Runde alle wegrulte.
Aufgewacht, schnell gefruehstueckt und zu “Steam powered telegraphy” gegangen. Der Wahnsinn, auch wenn die Dampfmaschiiin nicht lief, das Telex war auch solo sehr beeindruckend, und die Vorfuehrung war auch in einem distinguierten Rahmen. Dann “How to Hack the Pfandsystem”, fuer mich als Punkrockgirl natuerlich ein Muss.
Sehr aufwuehlend fand ich den Vortrag “What is terrorism? And who is terrorising whom?” von Anne Roth, ueber die Geschichte der Familie um “Terroristen-”Andrej, die seit Monaten unter massiver Ueberwachung leben muss. Die Geschichte ist so absurd, dass man sie nicht glauben moechte, aber die Vortragende ist leider verdammt glaubwuerdig. Irgendwas laeuft hier im Moment wirklich schief, so schief, dass ich es kaum in Worte fassen kann. Am Ende des Vortrags gab es standing ovations und man hatte das Gefuehl als schwappe eine Welle von Solidaritaet durch den Saal. Hoffen wir mal, dass die oeffentliche Aufmerksamkeit diesem Wahnsinn ein klitzekleines Bisschen Einhalt gebieten kann.
Am Abend ging es erst einmal essen mit mario und gott und den Mainzern, indisch, und gott holte sich die Lassi-Flatrate. Danach tranken Jan, mario, gott und ich noch Kaffee und plauderten ein bisschen.
Mit leichter Verspaetung sahen wir “Design Noir – The seedy underbelly of electronic engineering” von ladyada. Das war genau mein Stil und hat mir sehr gut gefallen. Dann kam “Programming DNA – A 2-bit language for engineering biology” von Drew Endy vom MIT. Drew erkleaerte also dem Saal voll Nerds, was Gentechnik ist, sowas habe ich ja auch ein bisschen in meinem Studium gelernt. Der Vortrag war sehr gut verstaendlich, und es gab auch witzige Beispiele, wie z.B. die Veraenderung des an sich eher uebel riechenden Bakteriums E.coli, das dann nach Bananen und Minze roch.
Dann guckten wir ein bisschen drolliges “DNS Rebinding And More Packet Tricks” von Dan Cuminsky. Und am Schluss das Highlight des Abends, “I can count every star in the heavens above but I have no heart I can’t fall in love”. – The image of computers in popular music von Johannes Grenzfurthner. Ein weiteres persoenliches Highlight fuer mich, Johannes hatte neben etlichen obskuren bis schrecklichen Kapellen auch Abwaerts und Der Plan und andere gute Interpreten (meine Meinung
) aus den Weiten des Internets geklaubt. Ein feiner Tag!
Der Tag begann mit einer zweiten Weihnachtsbescherung. Ich bekam, passend zum Motto “Volldampf Voraus!” des 24ten Chaos Communication Congress, ein wildes Seemannsbuch: “Das Totenschiff” von B. Traven. “Sie war ein feines Schiff, verflucht nochmal, das ist wahr!”
Dann hiess es Zugfahren in Richtung Berlin, mit lecker Yogi-Tee aus der Thermosflasche und Weihnachtssuessigkeiten.
Waehrenddessen Fahrplan gucken auf Jans Notebook “Denkmatte”, welches zu diesem Zeitpunkt noch funktionierte.
Nach dem einchecken im A&O-Hostel mit viereckigem Blick in den Innenhof (diesmal leider nicht romantisch auf die Koepi, wie letztes Jahr) machten wir uns auf zum BCC. Dort gingen wir erst mal so lala spanisch essen mit dirk, al++, s. sels, mrk und jan.
Danach starteten wir die DECT-Telefone, testeten das Netz (sogar ein wunderhuebsches wlan), gruben ssh-Tuennel.
Ueber wuerfel nahmen wir die Spur der Weihnachtsmate auf. Ausserdem haben wir svenja, christiane und einige andere Haekerle, wie z.B. gott getroffen. Dann war das Internet leider kaputt und wir gingen ins Bett.





















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